Bewertung: Lady Death von suede (Charles Bukowski)
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| Allgemeine Daten | ||
| Titel: | Lady Death | |
| Autor | suede | |
| Kapitel [Länge] | 1 [1.717 Wörter] | |
| Link | zur Story | |
| Status | Vollendet | |
| Fandom | Charles Bukowski | |
| Genre | Mystery | |
| Kategorie | Kommentar | Wichtung |
| Sprache | Die sprachliche Umsetzung war nicht schlecht, allerdings sollten die Sätze kürzer und weniger verschachtelt werden. | 40 |
| Rechtschreibung | Es waren gerade zu Beginn öfters Flüchtigkeitsfehler zu finden, aber ansonsten fehlerfrei. | 4 |
| Sprachschatz | Die Autorin verfügt fließend über einen sehr differenzierten Sprachschatz und ist sich der Wirkung ihrer Wortwahl durchaus bewusst. | 10 |
| Grammatik | Teilweise wurden fälschlicherweise Punkte nach der wörtlichen Rede gesetzt, aber bis auf diesen Schönheitsfehler wurde die deutsche Grammatik beherrscht. | 5 |
| Ausdruck | Der Ausdruck der Autorin ist bis auf ein paar Holpersteine recht anschaulich. | 8 |
| Syntax | Regelrechte Bandwürmer von Sätzen sind nicht nur schwer zu folgen, die viel zu stark verschachtelten Sätze verfälschen teilweise auch den Sinn des Inhalts und verwirren den Leser. Dadurch wird der Lesefluss behindert. | 6 |
| Gesamt Sprache | 33 | |
| Inhalt | 40 | |
| Verhalten der Charaktere | Das Verhalten der Charaktere ist glaubwürdig und berechenbar. Das Werk bietet somit keinerlei Neues, Unvorhergesehenes. Lady Death ist, wie der Name schon sagt, der Tod. Sie hat ein Ziel, was es zu erreichen gilt und das erreicht sie auch. Die Charaktere sind leider zu wenig ausgearbeitet, um sich ein wirkliches Bild von ihnen zu machen. | 10 |
| glaubwürdige Handlung | Das Werk läuft geradelinig auf das Ende zu. Die Lady kommt, versprüht ihren 'Charme' und erreicht das, was sie will. Die Handlung ist glaubwürdig, aber absehbar. | 11 |
| roter Faden | Wie schon gesagt, ist die Handlung simpel und führt geradlinig zum Ziel. Wer mit dem Charakter Lady Death vertraut ist, wird Schwierigkeiten haben, das zu erkennen. | 10 |
| Gesamt Inhalt | 31 | |
| Präsentation | 20 | |
| Struktur | Absätze wurden durchaus sinnvoll eingesetzt, hätten aber noch etwas deutlicher herausgearbeitet werden können, um Schlüsselpassagen des Textes mehr hervorzuheben. | 8 |
| Kurz- beschreibung | Die Kurzbeschreibung sagt eigentlich nichts über den eigentlichen Inhalt aus. | 0 |
| Erzählfülle | Es wird nicht zu wenig und nicht zuviel beschrieben. Eben genau so, dass die Stimmung des Textes erfasst wird und der Leser sich ein Bild machen kann. | 5 |
| Titel | Passend, aber nicht besonders einfallsreich | 1 |
| Gesamt Präsentation | 14 | |
| Zusatzpunkte | 10 | |
| originelle Idee | Ein weiterer Flirt mit der Lady Death - nicht mehr und nicht weniger wird hier portraitiert. Wer Charles Bukowskis 'Pulp' kennt, dem wird das nicht Neues sein. | 0 |
| Spannung | Leider ist von Anfang an klar, worauf die Handlung am Ende hinauslaufen wird. | 0 |
| Gesamt Zusatzpunkte | 0 | |
| Gesamt | 78 | |
| Prozent | 78% | |
| Note: | befriedigend+ | |
Rezension:
Mit 'Lady Death' schafft die Autorin ein Werk über die Arbeitsmethoden der Lady. Die Lady kommt, hat ein Ziel und verfolgt dieses auch, bis sie bekommen hat, was sie will - nämlich das Leben des Nick Belina.
An der Idee ist nicht viel Neues zu finden. Es ist nur eine weitere Episode einer schon bestehenden Figur. Es gibt keinerlei überraschende Momente und leider erinnert das Werk zu sehr an 'Rendezvous mit Joe Black'. Auch erfährt man über die Charaktere wenig, bis gar nichts. Sie handeln einfach nur. Warum sie so handeln, wird allerdings nicht beschrieben. Sie wirken platt und farblos in der beschriebenen Welt.
Auch wenn das Werk eine Hommage sein sollte, hätte es doch ein wenig mehr Pepp und Spannung vertragen können.
Schreiberisch ist das Werk flüssig zu lesen, allerdings trifft man auch oft auf Rechtschreibfehler, die einfach vermieden werden können, wenn das Geschriebene noch einmal durchgelesen wird oder der Autor sich Hilfe.
Verbesserungsvorschläge:
| • | Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler kann man einfach ausmerzen, indem vor dem Veröffentlichen noch einmal drüber gelesen wird. Ein Betaleser würde hier sicher auch helfen. |
| • | Eine aussagekräftigere und besser ausgearbeitete Kurzbeschreibung würde sicherlich mehr Leser anlocken |
| • | Wenn man Sätze zu sehr ineinander verschachtelt, läuft man Gefahr, den Leser zu verwirren. Einfach zwischendurch einen Punkt machen und einen neuen Satz anfangen, um die Syntax zu vereinfachen. |
| • | Es wird kein Punkt nach der wörtlichen Rede gesetzt, vor allem nicht, wenn in der wörtlichen Rede schon ein Punkt am Ende steht. |
| • | Man kann ruhig richtige Absätze machen, um Schlüsselsätze hervorzuheben oder einfach nur, um Sinnabschnitte voneinander optisch zu trennen. Wenig Arbeit, viel Wirkung. |
| • | Charaktere ausbauen und plastischer gestalten, da sie so eine ganz andere Wirkung auf den Leser haben. |
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