Bewertung: Lady Death von suede (Charles Bukowski)

Veröffentlicht auf von sebna | Smailii1805

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Allgemeine Daten
   
Titel: Lady Death
Autor suede  
Kapitel [Länge] 1 [1.717 Wörter]  
Link zur Story  
Status Vollendet  
Fandom Charles Bukowski  
Genre Mystery  
   
Kategorie Kommentar Wichtung

Sprache

Die sprachliche Umsetzung war nicht schlecht, allerdings sollten die Sätze kürzer und weniger verschachtelt werden.

40 
 
Rechtschreibung Es waren gerade zu Beginn öfters Flüchtigkeitsfehler zu finden, aber ansonsten fehlerfrei.
 
Sprachschatz Die Autorin verfügt fließend über einen sehr differenzierten Sprachschatz und ist sich der Wirkung ihrer Wortwahl durchaus bewusst.
10 
 
Grammatik Teilweise wurden fälschlicherweise Punkte nach der wörtlichen Rede gesetzt, aber bis auf diesen Schönheitsfehler wurde die deutsche Grammatik beherrscht.
 
Ausdruck Der Ausdruck der Autorin ist bis auf ein paar Holpersteine recht anschaulich.
 
Syntax Regelrechte Bandwürmer von Sätzen sind nicht nur schwer zu folgen, die viel zu stark verschachtelten Sätze verfälschen teilweise auch den Sinn des Inhalts und verwirren den Leser. Dadurch wird der Lesefluss behindert.
 
Gesamt Sprache  
33 
     
Inhalt  
40 
 
Verhalten der Charaktere Das Verhalten der Charaktere ist glaubwürdig und berechenbar. Das Werk bietet somit keinerlei Neues, Unvorhergesehenes. Lady Death ist, wie der Name schon sagt, der Tod. Sie hat ein Ziel, was es zu erreichen gilt und das erreicht sie auch. Die Charaktere sind leider zu wenig ausgearbeitet, um sich ein wirkliches Bild von ihnen zu machen.
10 
 
glaubwürdige Handlung Das Werk läuft geradelinig auf das Ende zu. Die Lady kommt, versprüht ihren 'Charme' und erreicht das, was sie will. Die Handlung ist glaubwürdig, aber absehbar.
11 
 
roter Faden Wie schon gesagt, ist die Handlung simpel und führt geradlinig zum Ziel. Wer mit dem Charakter Lady Death vertraut ist, wird Schwierigkeiten haben, das zu erkennen.
10 
 
Gesamt Inhalt  
31 
     
Präsentation  
20 
 
Struktur Absätze wurden durchaus sinnvoll eingesetzt, hätten aber noch etwas deutlicher herausgearbeitet werden können, um Schlüsselpassagen des Textes mehr hervorzuheben.
 
Kurz-
beschreibung
Die Kurzbeschreibung sagt eigentlich nichts über den eigentlichen Inhalt aus.
 
Erzählfülle Es wird nicht zu wenig und nicht zuviel beschrieben. Eben genau so, dass die Stimmung des Textes erfasst wird und der Leser sich ein Bild machen kann.
 
Titel Passend, aber nicht besonders einfallsreich
 
Gesamt Präsentation
14 
     
Zusatzpunkte  
10 
 
originelle Idee Ein weiterer Flirt mit der Lady Death - nicht mehr und nicht weniger wird hier portraitiert. Wer Charles Bukowskis 'Pulp' kennt, dem wird das nicht Neues sein.
 
Spannung Leider ist von Anfang an klar, worauf die Handlung am Ende hinauslaufen wird.
 
Gesamt Zusatzpunkte
0 
     
Gesamt  
78 
  Prozent
78% 
Note:
befriedigend+ 


Rezension:

Mit 'Lady Death' schafft die Autorin ein Werk über die Arbeitsmethoden der Lady. Die Lady kommt, hat ein Ziel und verfolgt dieses auch, bis sie bekommen hat, was sie will - nämlich das Leben des Nick Belina.

An der Idee ist nicht viel Neues zu finden. Es ist nur eine weitere Episode einer schon bestehenden Figur. Es gibt keinerlei überraschende Momente und leider erinnert das Werk zu sehr an 'Rendezvous mit Joe Black'. Auch erfährt man über die Charaktere wenig, bis gar nichts. Sie handeln einfach nur. Warum sie so handeln, wird allerdings nicht beschrieben. Sie wirken platt und farblos in der beschriebenen Welt.

Auch wenn das Werk eine Hommage sein sollte, hätte es doch ein wenig mehr Pepp und Spannung vertragen können.

Schreiberisch ist das Werk flüssig zu lesen, allerdings trifft man auch oft auf Rechtschreibfehler, die einfach vermieden werden können, wenn das Geschriebene noch einmal durchgelesen wird oder der Autor sich Hilfe.


Verbesserungsvorschläge:
•  Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler kann man einfach ausmerzen, indem vor dem Veröffentlichen noch einmal drüber gelesen wird. Ein Betaleser würde hier sicher auch helfen.
•  Eine aussagekräftigere und besser ausgearbeitete Kurzbeschreibung würde sicherlich mehr Leser anlocken
•  Wenn man Sätze zu sehr ineinander verschachtelt, läuft man Gefahr, den Leser zu verwirren. Einfach zwischendurch einen Punkt machen und einen neuen Satz anfangen, um die Syntax zu vereinfachen.
•  Es wird kein Punkt nach der wörtlichen Rede gesetzt, vor allem nicht, wenn in der wörtlichen Rede schon ein Punkt am Ende steht.
•  Man kann ruhig richtige Absätze machen, um Schlüsselsätze hervorzuheben oder einfach nur, um Sinnabschnitte voneinander optisch zu trennen. Wenig Arbeit, viel Wirkung.
•  Charaktere ausbauen und plastischer gestalten, da sie so eine ganz andere Wirkung auf den Leser haben.
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Veröffentlicht in Fanfiction_Literatur

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