Bewertung: Between Heaven and Hell: Contrapasso von Noctifer (Original)

Veröffentlicht auf von BlackSoul-Ruby | Smailii1805

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Allgemeine Daten
   
Titel: Between Heaven and Hell: Contrapasso
Autor Noctifer  
Kapitel [Länge] 3 [13.720 Wörter]  
Link zur Story  
Status Unvollendet  
Fandom -  
Genre Fantasy  
bewertet im: Juli 2008  
Bewerter: BlackSoul-Ruby | Smailii1805  
   
Kategorie Kommentar Wichtung

Sprache

Der Text ist wirklich gut geschrieben. Die Sprache ist hochgestochen.

40 
Rechtschreibung Bis auf wenige Flüchtigkeitsfehler ohne Mängel.
Sprachschatz Sehr ausgefeilter Sprachschatz. Kaum bis keine Wiederholungen.
10 
Grammatik Tadellos.
Ausdruck Durch den Gebrauch der richtigen Wörter zur richtigen Zeit, bekommt man gut mit, was der Autor einem sagen will.
10 
Syntax Satzstrukturen sind in vielen teilweise kleinen Sätzen sehr deutlich zu erkennen, dennoch gibt es auch Sätze, die zu sehr durch kleine Nebensätze zerstückelt worden sind. Dem Verständnis schadete dies jedoch keinesfalls.
Gesamt Sprache
39 
     
Inhalt Inhalt und Personen sind gut gemacht und auch nachvollziehbar.
40 
Verhalten der Charaktere Marcus' Verhalten gegnüber Auris ist für mich gut nachvollziehbar. Er wirkt ängstlich, hat aber noch sein Verhalten als Priester, dass ihm sagt, dass kann so nicht wahr sein und ist es auch nicht. Es macht ihn glubwürdig und gleichzeitig auch menschlich. Der Charakter der Auris bleibt sinnvoller Weise im Verborgenen.
13,5 
glaubwürdige Handlung Da die Geschichte um Marcus und Auris noch nicht zu Ende ist, wirft die Handlung bisher noch ein paar Fragen auf. Aber sie ist glaubwürdig und hält sich auch gut in dem Genre Mystery fest.
12 
roter Faden Ganz typisch für das Genre, weiß man nicht so genau, wohin die Geschichte einen führen wird und worum es geht. Die Zitate von Dante und der Titel sind aber sicherlich ein Hinweis für Kenner.
8,5 
Gesamt Inhalt  
34 
     
Präsentation An sich eine gute Präsentation, sie macht neugierig auf den Text.
20 
Struktur Teils sahen sahen die Absätze willkürlich gewählt aus, aber dennoch war der Text durchstrukturiert und leserfreundlich. Die Kapitel waren inhaltlich sinnvoll eingeteilt. Mit den Zitaten von Dante konnte ich als Nicht-Kenner leider nichts anfangen und da sie lateinisch waren, konnte ich sie auch nicht verstehen. Daher wirkten sie für mich etwas fehl am Platze.
7,5 
Kurz-
beschreibung
Die Kurzbeschreibung ist gut gemacht. Sie erweckt durch die so wenigen und gut gewählten Wörter die Neugier in dem Leser herauszufinden, was sich hinter dem Text verbergen mag. Allerdings verriet etwas zu viel vom Inhalt der Geschichte.
Erzählfülle Viele und ausführliche Beschreibungen wird man in diesem Text nur sehr selten bis gar nicht finden. Dennoch kann man sich an Hand der Schreibweise und des Gebrauches der der Sprache auch so ein Bild von Personen und Schauplätzen der Handlung machen.
Titel Der Titel weckt Interesse und passt hervorragend zum Inhalt der Geschichte.
Gesamt Präsentation
15,5 
     
Zusatzpunkte Eine Mystery-Story wie sie sein sollte.
10 
originelle Idee Es ist sicherlich keine abgenutze Idee und originell ausgearbeitet. Ich zögere allerdings damit, die Thematik selbst als originell zu bezeichnen.
4,5 
Spannung Der Leser weiß - genau wie Pater Marcus Aurelius - zu keinem Zeitpunkt, was als Nächstes geschehen und dadurch wir eine unheimlich Spannung aufgebaut. Man kann nur erahnen, wohin diese Geschichte führt und welches Ziel diese Reise hat.
Gesamt Zusatzpunkte
9,5 
     
Gesamt  
98 
  Prozent
98% 
Note:
 
sehr gut+


Rezension:

Selbst für den abgehärteten und erfahrenen Pater Aurelius ist die geheimnisvolle Gefangene Auris schwer einzuordnen. Und dann steht seine Welt Kopf, als sie ihn an Orte führt und in Situationen bringt, welche ihn zwingen, seine Wertvorstellungen und seinen Glauben zu überdenken.

Contrapasso... eine in längst vergangenen Jahren spielende Geschichte, voller Spannung und Geheimnisse. Mitreißend bis zum Kapitelende, man fühlt mit den Charakteren, kann wunderbar in die Umgebung eintauchen, wahrnehmen, wie es dort ist, wo sie sind.

Trotz der wenigen Beschreibungen, hat man doch Eindruck die genaue Umgebung zu kennen, zu wissen, wo sie spielt, wie es abläuft. Die Autorin hat wahrlich das Talent mit wenig viel zu erreichen. Sie hat uns gezeigt, dass lange Umgebungsumschreibungen nicht.

Die Geschichte ist spannend, tiefgründig und interessant. Auch für diejenigen, die Dantes Werke nicht kennen, ist sie sehr empfehlenswert.


Verbesserungsvorschläge:

•  Absätze sollten eventuell weniger gemacht werden, da das Ganze doch etwas unübersichtlich wirkt
•  Die Zitate von Dante hätten für die Nichtkenner als Übersetzung vorliegen müssen, waren daher für diese etwas fehl am Platze
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Veröffentlicht in Original_Fantasy

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