WIE MELDE ICH MEINEN TEXT AN

Wenn unser Team auch zu deinem Text ein Review verfassen soll, schreib einfach eine Mail an feedbackfuerkreative@yahoo.de und beschreibe kurz den Inhalt:

 

  • Titel
  • Autor
  • Prosa oder Poesie
  • Fanhintergrund / Original
  • Genre
  • Link zum Text
  • Kurzbeschreibung des Inhalts
  • eventuelle sonstige Kommentare

 

PS.: Natürlich haben wir absolut nichts dagegen, wenn wir an andere Autoren weiterempfohlen werden. Solltet ihr aber die Geschichte eines anderen Autors einschicken wollen, fragt ihn/sie bitte vorher um ihre Erlaubnis. Nicht jeder möchte solche ausführlichen Kritiken bekommen. Vielen Dank!

Suchen

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen auf dem Blog von 'Feedback für Kreative'!

Wir sind eine kleine Gruppe von Hobby-Autoren und möchten euch dabei helfen, eure Fähigkeiten als Autoren zu verbessern. Das kann man nur durch kritische Rückmeldung und wie wir wissen, ist diese in der Fiktion-Community meist selten. Deshalb wurde diese Gruppe ins Leben gerufen. Wir bieten euch die Möglichkeit, ein durchdachtes, ausführliches Feedback zu eurer Schreiberei zu bekommen. Weitere Informationen findet ihr hier oder auf der linken Leiste.

Liebe Grüße
Das Team

~~~ ~~~ ~~~


Bis jetzt: 3 Jahre und 9 Monate dabei | 125 Feedbacks | 2 wartende Texte | durchschnittliche Wartezeit: 6 Wochen
Sunday, 22. january 2012 7 22 /01 /Jan. /2012 16:56

Kommentar hinzufügen

Titel: Die beiden auf Gleis 2 

Autor: Feael Silmarien

Prosa oder Poesie: Prosa

Fandom / Original: Original

Genre: Allgemein

Link: http://www.fanfiktion.de/s/4df4c84700001a8b0c907530

Zusammenfassung: Eine Frau, ein Mann, ein Gleis, ein Problem.

 

Sprache

Ich kenne die Autorin als eine sehr talentierte Stilistin. Eine Eigenschaft, die ich schon in früheren Reviews gelobt habe, wenngleich von mir zeitweise ungeschickt formuliert(worüber sie sich zu recht lustig machte ;)). Ein Feuerwerk an sprachlichen Feinheiten gibt es hier aber nur in einer Form, und zwar der des Minimalismus. Und das ist nichts Schlechtes, im Gegenteil. Wie so manches Bild aus wenigen Strichen und ohne Farbe viel aussagen kann, so tut es auch dieser Text in seiner konsequenten Beschränkung. Ein guter Teil dieses sprachlichen Experiments wurde offenbar mit Strg+C erstellt, was im Kontext funktioniert.


Inhalt/Handlung

 

Der Inhalt der Geschichte ist genauso minimalistisch wie der Stil der Ausführung, und dabei doch auf universelle Weise fundamental. Er behandelt Hoffen und Bangen, Träumen und Fürchten, und was diese gegensätzlichen Stimmungen in einer Person bewirken können. Es handelt sich um die Schilderung einer Begegnung und die damit einhergehenden Schwierigkeiten, ausgelöst von Erwartung und Befürchtungen. Dabei ist es aber nicht direkt eine Liebesgeschichte, wie die Zusammenfassung vermuten lassen könnte, sondern vielmehr eine Geschichte der Möglichkeiten.


Charaktere

Die Hauptfigur hat kein Aussehen, keinen Dialog, keine Beschreibung, aber dafür eines: Charakter. Und zwar den einer jungen, von sich selbst überzeugten und doch auch unsicheren Frau, die mit ihren Gefühlen ringt und diese sowie die Welt nicht ganz versteht. Sie findet sich in einer Situation, die jeder kennt, erhofft, aber irgendwo auch befürchtet. Das Überwinden der eigenen Unsicherheit, gespeist von banger Hoffnung, ist die Schwierigkeit, die zwischen ihr und der zweiten Figur dieser experimentellen Geschichte steht. Jene zweite Figur bleibt bis auf den Eindruck, den sie auf erstere macht, konturlos und wird somit zur Projektionsfläche der allbekannten Empfindungen, welche die Hauptfigur mit dem Leser teilt.


Sonstiges

Die Grundidee zu dieser Geschichte ist nicht im Mindesten originell- und dabei die vielleicht wichtigste der Kunstgeschichte allgemein. Es ist letztendlich eine Erzählung alt wie die Zeit, ein ‚Lied alt wie der Reim‘ selbst. Und sie hat hier eine eigentümliche und der heutigen Zeit angepasste Ausdrucksweise gefunden. Die Zusammenfassung sagt genug, verrät aber nicht zu viel. Die Struktur gleich zwar einem modernen Kunstwerk, stellt sich aber der ‚Botschaft‘ nicht in den Weg.


Persönliche Meinung

Mir gefällt besonders das vieldeutige Ende dieser Geschichte, die mehr einen Anfang als ein Ende verheißt. ‚Offen für Interpretation‘ ist oft ein Vorwand, der darauf hindeutet, dass der Autor selbst keinen Plan hatte; in diesem Fall funktioniert es aber.

Fazit: Eine Frau, ein Mann, ein Gleis- ein lesenswertes Experiment.

 

Liebe Grüße

Rahir


von Rahir - veröffentlicht in: Original_Allgemein
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Saturday, 14. january 2012 6 14 /01 /Jan. /2012 05:41

Kommentar hinzufügen

 

Titel: "black curls"

Autor: JuleMike

Prosa oder Poesie: Prosa

Fandom / Orginial: Fandom

Genre: Romanze, Drama

Link zum Text: http://www.fanfiktion.de/s/4e86866a0002099106d00bce

Kurzbeschreibung des Inhalts: "Jule Sophie Annie ist ein riesengroßer Fan von Michael Jackson und kann ihr wahnsinniges Glück kaum fassen, als sie ihn durch Zufall trifft. Durch die Fügung des Schicksals bekommt sie die unglaubliche Chance, ihn näher kennenzulernen - und muss feststellen, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt hat."

 

 

 

Sprache

 

 

Sprachlich gibt sich diese Geschichte eher unauffällig. Die Rechtschreibung ist in Ordnung, größere Fehler konnte ich nicht entdecken, auch wenn ab und an mal ein Buchstabe zu viel oder zu wenig in einem Wort vorhanden war. Die Grammatik hat mich bei einigen Sätzen irritiert, muss ich sagen, ist aber solide. Lobenswert sind aber die allgemeinen Kommaregeln, dem es keinen Abbruch tut, dass ein Komma nach Beendigung der wörtlichen Rede fehlt, um das Ganze mehr abzugrenzen.

 

Die Satzstellung spiegelt den hektischen Ablauf gut wider, indem sie gleich den Protagonisten förmlich dahin stolpert. Der Wortschatz der Autorin scheint ihr etwas engere Grenzen zu setzen. Immer wieder werden ein- und dieselben Sachen beschrieben und durchgekaut, und das leider etwas zu lang. Die Ausdrucksweise erinnert teilweise an den Wortwechsel zweier extrem aufgeregter und kichernder Freundinnen, ebenso die Dialoge, was zu dieser Geschichte aber ziemlich gut passt.

 

 

Inhalt/Handlung

 

 

Es geht darum, dass Jule, eine 21-jährige Kunststudentin, in einem Supermarkt auf Michael Jackson trifft. Nachdem sie in Ohnmacht gefallen ist, wacht sie bei ihm zu Hause auf, verliebt sich noch mehr in ihn und lernt ihn bereits etwas näher kennen. Er lädt sie zu sich nach Hause ein und sie zieht direkt am nächsten Tag mit Sack und Pack auf unbestimmte Zeit bei ihm ein. Sie lernen sich noch näher kennen und kommen im Laufe der Geschichte zusammen - was auch sonst.

 

Ein roter Faden ist Anfangs noch da, doch dieser verschwimmt im Laufe der Geschichte immer mehr, zumindest für mich, und der Plot wird nur durch plump eingestreute Exposition zusammen gehalten. Im Kern geht es also darum, einen eigenen Charakter mit MJ zusammen zu bringen, die Phantasie spielen zu lassen und sich auszudenken, wie die Beziehung der beiden läuft und was sie alles erleben. Für mich ist noch kein klar erkennbares Ziel zu sehen, da die Geschichte noch geschrieben wird und unfertig ist.

 

Sensible Themen kommen kaum vor, abgesehen davon, dass Jules Vater etwas getan hat, was bis zu dem Punkt, bis wo ich gelesen habe, zwar angedeutet, aber keineswegs etabliert wird. Darauf gehe ich aber im nächsten Abschnitt noch einmal genauer ein. Und die Atmosphäre? Tja ... ich bin beim Lesen ungeduldig und hibbelig geworden, leider aber keineswegs an ADHS.

 

 

Charaktere

 


Jule, die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte, hatte wohl eine oder mehrere einschneidende Erfahrungen in ihrem 21-jährigen Leben, die mit ihrem Vater zusammen hängen und sie scheinbar noch heute belasten. Sie werden angedeutet, aber nicht direkt erwähnt und, wie oben bereits geschrieben, nicht genauer erklärt. Es ist wichtig, die Charaktere direkt beim ersten "Auftritt" vorzustellen und wenn etwas Bewegendes oder für den Charakter gar Verstörendes in seiner/ihrer Vergangenheit passiert ist, sollte dies schon "bearbeitet" werden, weil man immer wieder daran denkt - egal, ob man das will oder nicht. Es ist fest in den eigenen Erinnerungen verankert.

 

Jule kommt aus reichem Hause (ihre Mutter ist reich; sehr viel mehr wird über sie nicht gesagt) und versteht sich nicht sonderlich gut mit ihr. Zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt. Als sie das erste Mal auf Michael trifft, verhält sie sich so, wie sich vermutlich die meisten verhalten würden. Trotz ihrer 21 Jahre verhält sie sich wie ein durchgeknallter, völlig hormongesteuerter Teenager, soll aber gleichzeitig auch erwachsen erscheinen. Für eine 21-jährige spricht sie auch eher, als würde sie noch die High School besuchen.

 

Auch MJ redet in dieser Geschichte eher wie ein Teenager und nicht wie ein erwachsener Mann, der er für die Öffentlichkeit und Unbekannte im Allgemeinen ja war. Seine Gefühlslagen, muss ich sagen, erinnern mich unheimlich an einen Gummiball, wenn man diesen mit aller Macht gegen die Wand wirft und dabei zusieht, wie er durch die Gegend hüpft. Und so schnell, wie Michael von einem "süßen" über "ehrlichen" zu "schüchternen" Lächeln wechselt, würde ich Muskelkrämpfe bekommen.

Sein Verhalten wird auch später nicht besser, eher im Gegenteil. Bis jetzt stelle ich mir noch die Frage, wo seine Schüchternheit so plötzlich hin verschwunden ist?

 

Zu der Tiefe und Ausarbeitung der Charaktere kann ich leider nicht viel sagen. Jule ist oberflächlich und Aussehenstechnisch durchschnittlich, aber trotzdem hübsch. Wenn ich mir Michael vorstelle, wie er hier beschrieben wurde, habe ich das ganz starke Gefühl, er wurde aus einem der Peter-Pan-Filme gemopst.

 

 

Sonstiges

 

Angesichts der von vielen anderen Fans geschriebenen Fanfics, in denen ein selbsterfundener Charakter oder manchmal ein Vorbild, z.B. eine Freundin, auf Michael Jackson trifft, ist das ein ... nun ja, eigentlich überhaupt nicht origineller, aber doch funktionaler Plot, der mich Zeitweise sehr an meine eigene Geschichte erinnert. Allerdings möchte ich hier keinen Fall von Plagiarismus vorwerfen - irgendwo sind wir doch alle Diebe geistigen Eigentums.

 

Titel und Zusammenfassung sind soweit stimmig. Die Autorin hat bereits erwähnt, dass die Geschichte oberflächlich geschrieben ist - dem kann ich nur zustimmen, indem ich sage, dass die Erzählfülle wesentlich dichter sein könnte. Mehr Beschreibungen der Umgebung und der Personen wären nicht schlecht, denn wenn man MJ & Co. nicht kennt, steht man ziemlich im Dunkeln. Ich beispielsweise weiß auch nicht spontan, wie Quincey Jones aussieht.

Ebenso würden ein paar mehr Absätze die Struktur des Lesens am Bildschirm qualitativ steigern.

 

Ach ja, eines noch: Was man ziemlich häufig bei Fanfiktions beobachten kann und was auch hier der Fall ist, sind Aussagen des Autors oder der Autorin selbst, die mit der eigentlichen Geschichte absolut nichts zu tun haben. Bitte! Wenn solche Kommentare schon vorkommen müssen, dann doch bitte mit einem Sternchen ans Ende hängen oder im Header des Kapitels klären, aber unter gar keinen Umständen in den Fließtext einbauen. Es ist nämlich nicht sonderlich angenehm, wenn man immer wieder aus der Erzählung gerissen wird, weil man die Zwischenbemerkung liest, und dann nicht wieder reinkommt, weil man den Faden verloren hat und wieder von vorne anfangen muss.

 

 

Persönliche Meinung

 


Ein Eindurck oder eine Wirkung direkt hatte die Geschichte nicht auf mich, trotzdem ist da etwas. Ich kann mich ziemlich gut mit Jule identifizieren, würde so etwas gerne selbst mal erleben, weswegen ich verstehen kann, dass die Autorin sich selbst in die Geschichte geschmuggelt hat. Zumindest wirkt es auf mich so. Spannung wurde bei mir allerdings keine aufgebaut, da das Wenige mich nicht über den Plot hinwegtrösten konnte, der so vorhersehbar ist, wie das Wetter von vor zwei Stunden.

 

 

Überarbeitungsvorschläge

 


Zu allererst sollte auf die Charakterisierung von Jule geachtet werden. Momentan ist sie noch ziemlich oberflächlich, eindimensional und kommt über die vorgefasste Vorstellungswelt nicht hinaus. Es empfielt sich, eventuell einen ausführlichen Steckbrief anzufertigen. Dazu eignet sich die Kolumne "The Art of Fiction Writing" von cocopelli.

 

Bei MJ etwas mehr auf seine "wahre Persönlichkeit" eingehen und den Charakter dementsprechend umgestalten, damit es leichter fällt, sich in die Geschichte fallen zu lassen.

 

Auch Nebencharaktere sind Charaktere, auch sie haben eine Persönlichkeit, einen Charakter und ein Aussehen. Deswegen sollten sie ebenfalls genügend Aufmerksamkeit bekommen - sie können z.B. sehr gute Konflikte zaubern.

 

Auf die Atmosphäre sollte ebenfalls akribisch geachtet werden. Momentan tut sich da nämlich noch nicht viel.

 

Die Geschwindigkeit einiger Handlungspunkte sollte überarbeitet werden. Wahre Liebe entsteht nun mal nicht eben so zwischen den Zeilen.

 

Auf die Vergangenheit von Jule sollte noch einmal ausführlich eingegangen werden. Dazu eignen sich Zwischenkapitel ganz gut oder ein, zwei, die vor dem eigentlichen Beginn der Geschichte eingeführt werden. Denn jeder Mensch ist nur die Summe seiner Erfahrungen und momentan scheint Jule von denen kaum welche zu haben. Eine Vergangenheit, die ausreichend beleuchtet wurde, würde ihr gut stehen, ebenso Stärken und Schwächen.

 

!Anmerkungen vom Autor/der Autorin selbst sollten nicht mitten im Fließtext stehen!

 

Wenn ein ernsthaftes Bestreben besteht, diese Story zu beenden, sollte sie dringen noch einmal überarbeitet werden. Ein bisschen mehr Action würde ihr stehen.

 

 

 

Liebe Grüße,

2Illuminatis

von Feedback für Kreative - veröffentlicht in: Fanfiction_Musik
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Thursday, 12. january 2012 4 12 /01 /Jan. /2012 17:24

Kommentar hinzufügen

Titel: Tanz mit der Einsamkeit
Autor: LadyPandora

Prosa oder Poesie: Prosa
Fanhintergrund/Original: Bis(s)-Serie von Stephenie Meyer
Genre: Drama
Link zum Text:
http://www.fanfiktion.de/s/4ce45f58000157e406705dc0
Kurzbeschreibung des Inhalts: Hier möchte ich zwei Geschichten erzählen. Die einer unglücklichen Liebe und die eines unglücklichen Lebens. Sophie lebt zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Italien, innerlich einsam und mittellos muss sie sich als Prostituierte verkaufen. Als sie vor ihrem Zuhälter Demetri flieht, trifft sie auf einen jungen mysteriösen Mann, der im Herzen genauso einsam ist wie sie. Sein Name ist Felix. Gemeinsam lernen sie eine wundervolle Liebe kennen, doch das Schicksal stellt sich gegen sie. Von Kriegern der Volturi verfolgt, beginnen sie ein Rennen gegen die Zeit.

 

Anmerkung: Ich habe die ersten 100 Seiten dieser Geschichte gelesen und den Rest überflogen.

 

Sprache

An der Oberfläche der sprachlichen Seite habe ich den einen oder anderen kleinen Vertipper gefunden; etwas, das sich bei langen Geschichten kaum vermeiden lässt. Der Text wurde offensichtlich beta-gelesen, da nur wenige Fehler dem prüfenden Auge entgangen sind. Stattdessen möchte ich lieber über die größte Stärke dieser Geschichte sprechen, nämlich den Stil.

 

Dieser ist nämlich hervorragend. Ob es darum geht, mit wenigen Worten Stimmung zu schaffen, die Umgebung zu beschreiben oder Gefühlswandlungen anschaulich zu machen(besonders die angespannte Blutgier des Felix ist sehr eindrücklich beschrieben): Die Autorin findet so gut wie immer die richtigen Worte, knapp und prägnant. Dabei ist es so, dass zwar besonders die Umgebungsbeschreibungen sparsam mit bildlichen Details umgehen, deshalb aber nicht weniger wirkungsvoll sind. Sprachliches Talent zeigt sich eben im Weglassen, und nicht so sehr im Überladen.


Inhalt/Handlung

Die Handlung, soweit ich die Geschichte gelesen habe, konzentriert sich auf die Romanze zwischen Sophie und Felix, und das entsprechend der vorlagengemäßen Oberflächlichkeit, die bereits Bella und Edward zusammengeführt hat. Sie ist von seiner Erscheinung angetan(wie die Autorin nicht müde wird, zu betonen), und er von dem Geruch ihres Blutes. Darüber können auch die Diskussionen über philosophisch-religiöse Themen, die sie wiederholt führen, schwerlich hinwegtäuschen.

 

Davon abgesehen gibt es hier keinen Plot oder zentralen Konflikt; besser gesagt keinen, der sich auf den ersten 100 Seiten abzeichnet. Und wenn sich innerhalb dieser Seitenmenge(Normseiten, googelt einfach)kein Handlungsfaden findet, dann kommt er danach für meine Begriffe schlicht zu spät. S. Meyer mag den Trend begründet haben, Romane ohne jede Handlung zu verfassen; sich daran zu orientieren, kann ich aber kaum empfehlen.

 

Damit sage ich nicht, dass eine lange Geschichte oder ein Roman ohne flotten Plot nicht funktionieren kann. Dafür gibt es genug Beispiele aus der Literatur. Wenn man sich aber schon dieser Methode bedient, sollte man mit mehr aufwarten können als nur mit einer jugendlich aufmüpfigen, dann aber wieder unterwürfigen Heroine, welche ihrem düsteren, blassen, geölten Schwarm entgegenfiebert. Ansonsten kopiert man nur etwas, das von Haus aus nicht besonders gut war.


Charaktere

Der Hauptcharakter des Werkes ist eine junge Frau namens Sophie, die sich, wie schon die Kurzbeschreibung sagt, ihren Unterhalt, den ihrer herzschwachen Mutter sowie den ihrer Schwester mit Prostitution verdienen muss. Die Autorin hat sich Mühe gegeben, ihr eine Ambivalenz zwischen strenger Gläubigkeit und sündhafter Berufstätigkeit im Freudenhaus zu verleihen. Inwieweit das gelingt, muss wohl jeder Leser für sich selbst entscheiden.

 

Von dem Grundszenario abgesehen, von dem ich vermute, dass es in erster Linie existiert, um der Geschichte mehr Drama einzuflößen, bemüht sich die Autorin ebenso, Sophie eine gewisse Tiefe zu verleihen. Das tut sie, indem sie religiöse sowie philosophische Überlegungen in die Gedankenwelt der Sophie einbaut, welche unter anderem den Widerspruch zwischen Gut und Böse, zwischen Gott, der es zulässt, und Dingen wie Dämonen und Teufel behandeln.

 

Nachdem die Geschichte trotz ihres historischen Rahmens eine BisS-Fanfiction ist, gibt es natürlich einen düsteren, eleganten, blutlüsternen und auf bizarre Weise charmanten love-interest für die Protagonistin. Dieser hört auf den überaus mediterran-italienisch klingenden Namen Felix(was zeigt, dass man sich bei der Namensgebung seiner Helden nicht unbedingt von Katzenfutterdosen inspirieren lassen sollte).

 

Um der Vorlage gerecht zu werden, spart die Autorin nicht mit Superlativen, sein Äußeres betreffend. Die Adjektive ‚schön‘, ‚erhaben‘ und ‚hünenhaft‘ dominieren von da an alle Formulierungen, die mit Felix zusammenhängen, und werden endlos wiederholt. Darüber hinaus philosophiert er gern über Gott, die Welt und geschichtliche Ereignisse. Ob ihm das mehr Charaktertiefe als Edward Cullen verleiht, nach welchem er offensichtlich modelliert ist, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Seine Gier nach dem Blut hübscher Frauen wird sehr überzeugend dargestellt, das muss ich der Autorin lassen. Und nachdem es hier um das BisS-Universum geht, muss das als Haupteigenschaft wohl genügen.

 

Weitere Nebenfiguren gibt es natürlich auch, und diese sind, wie so oft in Geschichten dieser Art, wesentlich interessanter als das im Rampenlicht stehende Pärchen. Da wäre zum Beispiel der Zuhälter Demetri, für den sich Sophie verdingt. Er hat eine interessante Vielschichtigkeit an sich, die zwischen brutalem Zuhälter und fürsorglicher Vatergestalt  schwankt. In der Tat hat er bei seinen wenigen Auftritten mehr Menschlichkeit an sich als beispielsweise die Hauptfigur Felix.


Sonstiges

Nachdem diese Fanfic einen historischen Rahmen hat, komme ich nicht umhin, über folgende Nichtigkeiten zu nörgeln: „In Italien war das Christentum sehr verbreitet“ zu sagen, ist, als würde man behaupten, dass das Meer „ziemlich nass“ ist. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass es zu Beginn des 18. Jahrhunderts den Begriff „Makeup“ noch nicht gegeben hat. Eine dem Zeitalter angepasste Ausdrucksweise ist nötig, um den Leser nicht wie mit einem Katapult aus der Geschichte zu schleudern.

 

Dann gibt es freudsche Vertipper, wie beispielsweise: Er hatte sich ihr weiterhin genährt, stand nun in ihrer unmittelbaren Nähe…“ Die Mehrzahl der Leserinnen dieser Geschichte wird solche Kleinigkeiten angesichts der Verheißung „schöner Männer“ kaum registrieren, wie mir bewusst ist, aber nicht jeder Leser ist so begeisterungsfähig.


Persönliche Meinung

Ironischerweise steht zu Beginn der vorletzten Seite des Textes die Dialogzeile „Kommen Sie auf den Punkt.“ Genau das hätte ich mir persönlich von dieser Geschichte generell schon wesentlich früher gewünscht. Nichtsdestotrotz lautet der Tenor auf den letzten Seiten der Geschichte, soweit sie mir vorliegt: „Vampire??“ Etwas so umständlich zu etablieren, das die Fans längst in und auswendig kennen, verwundert mich.

 

Darüber hinaus hatte diese Geschichte- mit Ausnahme des sehr guten Stils- nichts an sich, das mich als Nicht-Fan zum Weiterlesen animieren hätte können. Schier endloses Schwärmen, wie „schön“ Felix ist, scheint eine zwar äußerst monotone, aber wirkungsvolle Weise zu sein, BisS-Fans bei der Stange zu halten.


Überarbeitungsvorschläge

 

Die Autorin ist sich nicht ganz bewusst, was Begriffe wie ‚Erzählstimme‘ oder ‚vierte Wand‘ bedeuten. Ansonsten würde sie ihre Hauptfigur nicht Dinge wie „…was zu diesem Zeitalter nicht selbstverständlich war…“ sagen lassen, als ob sich die Protagonistin bewusst wäre, a’ la Truman-Show in einer historisch angesiedelten Fanfic zu existieren.

 

Ich würde auch empfehlen, was die düsteren Lebensumstände der Hauptfigur betrifft, etwas weniger auf die Tränendrüse zu drücken. Stattdessen kann man ruhig auf die Vorstellungskraft des Lesers vertrauen, der sich auch angesichts eher sachlicher Schilderungen von Armut und Not ausmalen kann, wie sehr sie leidet(oder dann sogar noch besser). Es genügt manchmal, traurige Umstände für sich selbst sprechen zu lassen.

 

Fazit: Eine handwerklich kompetente Mixtur aus historischem ‚Die ????in‘-Roman und ‚BisS‘.

 

Liebe Grüße,

Rahir

von Rahir - veröffentlicht in: Fanfiction_Bis(s)
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 30. december 2011 5 30 /12 /Dez. /2011 20:57

Kommentar hinzufügen

Titel: Nur weil ich nichts sagte

Autor: Brainfreezer 

Prosa oder Poesie: Prosa

Fandom / Original: Primeval

Genre: Drama (Romanze) 

Link: http://www.fanfiktion.de/s/4c5c4d090001672106517ed0

Zusammenfassung: Claudia, die Ich-Erzählerin dieses Oneshots befindet sich eingesperrt in einem Hotel, in das gerade prähistorische Killervögel eindringen, und glaubt infolgedessen, sterben zu müssen. (Kenner der Serie wissen, dass sie überlebt.) In diesen Minuten, die sie für ihre letzten hält, drehen sich ihre Gedanken hauptsächlich um Professor Nick Cutter, einen Mann, mit dem sie arbeitet und in den sie verliebt ist, und sie verflucht sich dafür, ihm nie ihre Gefühle gestanden zu haben.

 

Sprache

Grammatik und Rechtschreibung sind unauffällig in dieser(recht)kurzen Geschichte. Eines gibt es aber zu sagen auf dem Gebiet: Die Autorin fügte in den Text englische Passagen ein, offenbar aus Songtexten stammend. Den Grund dafür ahnen nur die Götter; darüber hinaus finden sich in diesen kurzen Zitaten ganze sechs Tippfehler. Meine persönliche Meinung: Wenn man eine Fremdsprache nicht einwandfrei beherrscht, sollte man sie nicht in einen in Deutsch verfassten Text einbauen. Das ist ansonsten… wie sagt die Jugend von heute? Megapeinlich.

 

Stilistisch schwankt der Text zwischen legerem Alltagslang(„… ja super…“)und Tagebuch-Pathos(„…einem letzten Aufbegehren verzweifelter Sehnsucht…“), was für einen gefühlsbetonten One-Shot durchaus angemessen ist. Darüber hinaus fließt der Stil angenehm und ist sich seiner beabsichtigten Brüche durchaus bewusst. Durchbrechende Emotion angesichts einer verzweifelten Lage kann ich dem Text uneingeschränkt abnehmen.


Inhalt/Handlung

Inhalt und Handlung sind bei einem kurzen One-Shot immer schwer zu beurteilen. Im Vordergrund steht hier jedenfalls nicht der Angriff prähistorischer Vögel, sondern die inneren Vorgänge der Protagonistin, die ihr Ende nahen sieht. Mir persönlich gefällt so etwas gut, da die ‚Action‘ im Inneren von Figuren üblicherweise interessanter als die im Äußeren ist und letzterer überhaupt erst Bedeutung verleiht. Etwas mehr Beschreibungen der Situation an sich und der Angreifer wären dennoch wünschenswert. Davon abgesehen spricht die aufkommende Atmosphäre der Schilderung und die greifbare Verzweiflung der Hauptfigur für sich und ist gut gelungen.


Charaktere

Der Begriff ‚Primeval‘ sagt mir als weltfremdem Höhlenbewohner rein gar nichts; insofern kann ich keine Aussage bezüglich OOC oder IC tätigen. Die Verzweiflung und auch der Trotz angesichts des nahenden Todes und der verpassten Chance, welche die Protagonistin empfindet, kann ich aber gut nachvollziehen. Die Worte, welche die Autorin ihr in den Mund legt, sind eher ungeschliffen, aber glaubhaft und wirkungsvoll. Allzu viel erfährt man als Leser nicht über die Hauptfigur, aber genug, um ihren drohenden Verlust und die daraus resultierende Furcht nachzufühlen, und darum ging es hier letztendlich, so scheint es mir.


Sonstiges

Die Zusammenfassung sagt alles Nötige, vielleicht sogar zu viel, wobei es für Kenner der Serie angeblich kein Spoiler sein kann. Der Titel passt ebenso gut; mir fiele auf Anhieb kein besserer ein. Die Geschichte selbst glänzt mit kleinen Einlagen, die mir gut gefielen(wie zum Beispiel „es sind nicht die Worte zu viel, die alles kaputt machen, es sind die Worte zu wenig“). Nach beinahe jedem Satz eine Zeile freizulassen ist bei einem so kurzen Text durchaus angebracht und verstärkt seine Wirkung nur.


Persönliche Meinung

 

Diese kleine Geschichte hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Letzte Gedanken vor dem(möglichen)Tod sind immer interessant, da sie einiges über den Kern von Menschen verraten. Das wurde hier gut dargestellt. Zwar weiß ich jetzt nur wenig über den Charakter der Hauptfigur, aber doch einiges über ihre Ängste, Wünsche und Träume, und das sollte der Text wohl rüberbringen.


Überarbeitungsvorschläge

Zu Überarbeiten gibt es hier kaum etwas(außer dem Entfernen der englischen Tippfehler). Ich persönlich würde zumindest eine Andeutung auf das Ende der Geschichte und das scheinbare Überleben der Protagonistin einbauen, anstatt den Schluss völlig im Dunkeln zu lassen. Das ist aber letztendlich Ansichtssache.

 

Fazit: Ein kurzer dramatischer Moment, gelungen eingefangen.

 

Liebe Grüße,

Rahir


von Rahir - veröffentlicht in: Fanfiction_Film | Fernsehen
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Friday, 23. december 2011 5 23 /12 /Dez. /2011 15:06

Kommentar hinzufügen

Titel: Reasons

Autor: Misaki Hinaka
Prosa
Fandom: Final Fantasy 7

Genre: Romanze, Abenteuer
Link zum Text:
http://www.fanfiktion.de/s/4b7fd14d00005ccc06a003ec

Kurzbeschreibung des Inhalts: [Vor ACC] Auf der Suche nach Informationen über das Geostigma führt Seraynas Weg sie nach Edge. Im Grunde nichts wissend über die tödliche Krankheit versucht - hofft - sie in der aus Ruinen aufgebauten Stadt endlich einige Antworten zu finden. Dass sie was ganz anderes finden würde, war niemals geplant...

 

Bemerkung: Ich habe 11 von 20 Kapiteln gelesen.

 

Sprache

 

Ich weiß nicht, wie dieser Text und die Fanfiction "Fate" zu der ich schon ein Feedback geschrieben habe, zeitlich zusammenhängen, aber meine Kritikpunkte zu Rechtschreibung, Grammatik und Stil kann ich beinahe eins zu eins übernehmen.

 

Rechtschreibfehler sind kaum vorhanden, dafür aber unzählige Abrutsche ins Präsenz, vergessene Worte, falsche Fälle und Syntaxfehler. Auch sind Wörter oft nicht an der richtigen Stelle im Satz.(„Er war tot seit über zwei Jahren“ à richtig: Er war seit über zwei Jahren tot.) Dazu kommen hin und wieder Wortwiederholungen (Beispiel: „…und oftmals mit Blumen wieder herausgekommen war. Das Blumenmädchen hatte damals immer Blumen für einen Gil in den Slums verkauft. Hatte sie selber jemals eine Blume gekauft?“).

 

Die Formulierungen waren an vielen Stellen komplett falsch und ich meine, die Autorin hätte beim zweiten Durchlesen ihres Textes sofort merken müssen, dass  deren innere Logik einfach nicht gegeben ist(Beispiele: „die sich im Nachmittag befindende Stadt“, „nur der ordnungshalber wegen“, „die Stimme derselbe neutrale Tonfall“, „als ein schwacher Windzug…auftauchte“ etc.). Mir schien es so, als ob die Autorin in vielen Absätzen einfach Gedanken an Gedanken aneinandergereiht hat, ohne auf deren korrekte Verknüpfung zu achten. Auch scheint sie gerade zu Anfang vermeiden zu wollen, Sätze mit einem einfachen „und“ zu verknüpfen und reihte sie stattdessen oftmals in einer Art unvollständiger Aufzählung aneinander.

 

Auch die englisch klingenden Formulierungen habe ich wieder entdecken können(z.B. „distanziert hörte er“ – „distantly he heard“. Die deutsche Fassung hat aber in diesem Fall eine ganz andere Bedeutung als die englische. Oder aus der Kurzbeschreibung:“ Im Grunde nichts wissend über die tödliche Krankheit,…“ – „Not knowing anything about the desease,…“ Solche Satzstellungen werden im Deutschen so nicht benutzt, im Englischen aber schon.), diese waren angesichts der vielen anderen Formulierungsfehler aber nicht so schwerwiegend.

 

Inhalt/Plot

 

Wenn ich den Umfang der von  mir gelesenen Kapitel mit dem darin verpackten Inhalt vergleiche, passiert in „Reasons“ bis zu diesem Punkt nicht viel. Serayna kommt nach Edge und im Siebten Himmel unter. Während sie nach einem Heilmittel für Geostigma sucht, lernt sie Cloud kennen und verliebt sich in ihn. Und kurz vor der Mitte der Fanfiction beginnen dann die Ereignisse von Advent Children.

 

Hauptbestandteil des Textes waren ellenlange innere Monologe von Serayna und Cloud, die allein schon deshalb schnell anstrengend für mich wurden, weil darin dieselben Sorgen und Gedanken immer und immer wieder durchgekaut wurden. Und genau wie in „Fate“ gibt es wenig Erholung vor der nachdenklichen und melancholischen Stimmung, die die Autorin erzeugen möchte. Comical relief? Fehlanzeige. Action-Szenen? Selten. Ich hatte das (rein subjektive) Gefühl, der Plot bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer Schnecke voran und die Charakterentwicklung steht beinahe still. Und das machte es mir sehr schwer mich auf die Erzählung und die Stimmung einzulassen.

 

Abgesehen von diesen Kritikpunkten (die für mich allerdings sehr ins Gewicht fielen) waren die Beschreibungen aber sehr detailliert, die Stimmung wurde gut transportiert und die Erklärungen und Vermutungen bezüglich des Geostigmas erschienen mir gut recherchiert.

 

Charaktere

 

Die Protagonistin Serayna ist eine Waise, seit ihre Eltern von Sephiroth getötet wurden, als dieser einen Anschlag auf ShinRa verübte. Sie ist genauso wie Clouds Ziehsohn Denzel an Geostigma erkrankt und auf der Suche nach einem Heilmittel. Von daher passt sie als OC ganz gut in das Setting und nervt auch nicht. Zumindest nicht mehr als alle anderen. Nachdem Cloud bei ihren ersten zwei Treffen distanziert und beinahe feindselig zu ihr ist, entdeckt sie beim dritten Treffen auf einmal ihre tief empfundene Liebe zu ihm – was für mich angesichts ihres eher reservierten und vernunftgesteuerten Charakters nicht nachvollziehbar ist.

 

Und das war der Punkt, an dem sie anfängt zu nerven. Wenn sie nicht gerade an Clouds „starke, beschützende Arme“ denkt und sich nicht sicher ist, ob sie nun etwas mit ihm anfangen soll oder nicht, grübelt sie über seine Probleme oder Geostigma nach. Absolut nachvollziehbare Gedankengänge (wenn man mal davon absieht, dass ich nicht verstehe, wie sie sich so schnell in Cloud verknallen konnte), aber nach der x-ten Wiederholung wird auch das ermüdend.

 

Im Gegensatz zu Cloud war Serayna allerdings fast erträglich. Ich weiß ja, dass er eine in sich gekehrte, stille Persönlichkeit ist und dazu neigt, sich selbst die Schuld zu geben, aber…mein Gott! Ich hatte schon nach kurzer Zeit keinen Bock mehr auf sein ständiges Selbstmitleid.

 

Fazit und Verbesserungsvorschläge

 

Der Text braucht eine Grundüberholung in Sachen Stil, Formulierung und Satzstellung. Am besten wäre wohl ein Betaleser, der sich mit genau diesen Dingen gut auskennt.

 

Auch schön wäre, wenn die Autorin ein wenig Abwechslung in Sachen Stimmung einbinden würde. Diese melancholische, nachdenkliche Stimmung zu erzeugen hat sie ganz gut drauf, aber wenn man dieser 40000 Wörter über durchgehend ausgesetzt ist, nervt es nur noch anstatt zu wirken. Dafür ist „comical relief“ da.

 

Die inneren Monologe sind meiner Ansicht nach zu lang, zu viele und zu repetitiv. Auch diese Wiederholung führt eher dazu, dass der Leser genervt ist.

 

LG

Maikäfer

von Maikäfer - veröffentlicht in: Fanfiction_Final Fantasy
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
 
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren